Wie Digital Wallets deine Datenqualität verbessern können

Um die Wünsche der Kunden zu erfüllen, bieten viele Unternehmen mittlerweile digitale Zahlungsmethoden, wie z.B. Apple Pay, PayPal oder Google Pay, im Check-Out Prozess an.

Auch wenn man nicht abstreiten kann, dass diese Zahlungsmethoden für eine einfache und reibungslose Customer Experience sorgen, ist es überraschend zu hören, dass Digital Wallets die Datenqualität deiner Datenbank verschlechtern könnten und später eventuell zu Problem führen – bei deinen Kunden und mit Systemen von Drittanbietern.

Wieso kommt es zu diesen Problemen und wie kannst du diese verhindern? 

Der Aufstieg der Digital Wallets

Eine Loqate-Studie hat uns gezeigt, wie wichtig ein schneller und einfacher Checkout-Prozess für Kunden ist. Einem Bericht von Worldplay zufolge, kaufen 58 % der britischen Kunden eher bei Marken ein, die einen One-Click-Checkout anbieten.  

Daher überrascht es nicht, dass Unternehmen immer mehr in digitale Prozesse investieren, um die Customer Journey online zu verbessern - vor allem den Checkout-Prozess. Eine immer beliebtere Optimierungs-Strategie ist, das Anbieten einer Vielzahl von digitalen Zahlungsoptionen. 

Schaut man sich die Statistiken an, macht das Sinn. Zahlen von Statista zeigen, dass es weltweit insgesamt 507 Millionen Apple Pay-Nutzer gibt, PayPal wird in diesem Jahr voraussichtlich 223,3 Millionen Nutzer weltweit erreichen.  

Eine Studie hat außerdem ergeben, dass es bis 2026 weltweit mehr als 5,2 Milliarden Nutzer digitaler Wallets gibt, das entspricht einem Wachstum von über 53 % (mit 3,4 Milliarden Nutzer im Jahr 2022).  


Warum das Bezahlen mit Digital Wallets Probleme mit sich bringen kann  

Die Nachfrage der Kunden nach digitalen Zahlungsmitteln ist also da und die Unternehmen kommen dieser Nachfrage nach. Problem gelöst, oder? Naja, nicht ganz. 

Bei vielen Unternehmen treten Probleme mit den Adressdaten von Digital Wallets auf.  

Eines der Hauptprobleme ist, dass Zahlungsanbieter auf Kunden angewiesen sind, denn Kunden sollten ihre Adressdaten auf dem neuesten Stand halten.  Wenn ein Kunde zum Beispiel umzieht, denkt er aber vielleicht nicht daran, seine Adresse bei dem Zahlungsanbieter zu wechseln. 

Wenn das passiert und der Kunde online einkauft, wird das Paket an die alte Adresse versandt oder der Kunde wird Probleme bei der Sicherheitsprüfung haben. Und auch wenn der Fehler beim Kunden passiert ist, kostet es dein Unternehmen Zeit und Geld. Denn du musst die Bestellung stornieren, ablehnen, erstatten oder umleiten. Außerdem hast du einen unzufriedenen Kunden: das Paket kommt entweder gar nicht oder zu spät an.  

Außerdem kann es zu Problemen kommen, wenn Adressdaten von Digital Wallets abgerufen werden. Für den Kunden erscheint die Adresse in einem normalen Format. Sobald die Daten jedoch ermittelt wurden und im Backend eines Unternehmens ankommen, sind die Daten nicht mehr standardisiert und deshalb oft inkorrekt.     

Treten solche Fehler auf, müssen Unternehmen intern dafür sorgen, dass der Fehler manuell behoben wird – das ist zeitaufwendig und teuer.  

Die 1-10-100 Regel von Yu Sand Chang und George Labovitz besagt, dass die Prävention schlechter Daten $1 kostet. Das heißt, man überprüft die Daten zum Zeitpunkt der Eingabe. Daten, die zu einem späteren Zeitpunkt überprüft werden, kosten $10. Unternimmt man gar nichts, um schlechte Daten in den Griff zu bekommen, kostet das das Unternehmen $100. Prävention ist also um einiges günstiger, als nichts gegen schlechtes Datenmanagement zu unternehmen.

Wie man schlechte Datenqualität bei Digital Wallets verhindert  


Auch wenn digitale Zahlungsmethoden den Kunden ein unkompliziertes Bezahlerlebnis bieten, können und werden in der Realität Fehler passieren. Diese Fehler können zu erfolglosen Lieferungen, Kundenbeschwerden, abgelehnten Compliance-Kontrollen, schlechten Kundenerfahrungen und schlechten Daten in deiner Datenbank führen. 
 

Was kann man dagegen unternehmen?

Das Hauptproblem bei Zahlungen mit digital Wallets besteht darin, dass sie die notwendige Eingabe der Kundenadressen im Checkout umgehen. Ohne ein Adresserfassungstool, welches Datenprobleme sofort erkennt und korrigiert, gibt es keine Möglichkeit zu wissen, ob die Adresse des Kunden gültig, aktuell, vollständig oder richtig strukturiert ist. 

Entscheidend ist, was im Back-End mit Kundendaten passiert. Eine mögliche Lösung ist die Verwendung eines Adressüberprüfungstools in Kombination mit digitalen Zahlungsmethoden. 

Eine Adressverifizierungs-API bekämpft die häufigsten Ursachen für fehlerhafte Daten und hilft dabei, das höchste Level an Datenqualität und Genauigkeit zu erreichen. 

Wenn eine Kundenadresse in deine Datenbank eingegeben wird, analysiert, formatiert und verbessert die Adressverifizierungs-API diese Daten automatisch, bevor sie dem Kunden die korrekte und vollständige Adresse zur Bestätigung vorschlägt. 

Indem unvollständige oder ungenaue Datensätze mit Daten aus unserer kuratierten Sammlung globaler Adressen ergänzt werden, kann die Zahl der fehlgeschlagenen Zustellungen und Auftragsstornierungen reduziert werden, was wiederum zu einer besseren Customer Experience führt. 

Erfahre mehr über die Verbesserung der Datenqualität oder kontaktiere einen Datenexperten von Loqate hier.